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Dokumentation des Abschlussplenums der Veranstaltung Bundesteilhabegesetz und Sozialraum

Matthias Bongard, Matthias Kempf und Albrecht Rohrmann beim Abschlussplenum  Das Foto zeigt Matthias Bongard, Matthias Kempf und Albrecht Rohrmann. Sie sitzen in Sesseln auf dem Podium.

Nach intensiven Diskussionen in den Workshops und an den World Café-Tischen kamen alle Teilnehmer/innen für das Abschlussplenum zusammen. Zunächst gaben Prof. Dr. Albrecht Rohrmann und Matthias Kempf (beide ZPE der Universität Siegen) einen Überblick über die Ergebnisse aus den Workshops und World Cafés. In ein bis drei Sätzen zu jedem Workshop bzw. World Café-Tisch trugen sie die wichtigsten Erkenntnisse vor, die von den jeweiligen Moderator/innen bzw. den Verantwortlichen der 90-minütigen Programmpunkte am Nachmittag festgehalten worden waren. Für weitere Informationen folgen Sie den Links zu den Ergebnissen der Workshops und des World Cafés.

Das Bild zeigt Matthias Kempf und Albrecht Rohrmann an der Impulslandkarte stehend. Die Landkarte ist hängend an zwei Stellwänden befestigt. Auf die Landkarte sind beschriftete Papierkarten gepinnt.

Anschließend kamen die Teilnehmer/innen der Veranstaltung wieder zu Wort. Zunächst widmeten Prof. Dr. Albrecht Rohrmann und Matthias Kempf ihre Aufmerksamkeit einem Spielteppich, auf dem eine Stadt abgebildet war. Der Spielteppich symbolisierte den Sozialraum und diente während der Veranstaltung als Impulslandkarte, an die die Teilnehmenden Statements pinnen konnten, die das Veranstaltungsthema oder die Organisation der Veranstaltung betrafen. Die Statements wurden nun vorgelesen und diskutiert. Ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin bemängelte in ihrem Statement, dass die Veranstaltung zu theoretisch und nicht in Leichter Sprache gewesen sei. Andere Statements griffen

Die Impulslandkarte  Das Foto zeigt die mit beschrifteten Papierkarten bestückten Spielteppiche, welche den durch die aufgedruckten Straßen und Gebäude den Sozialraum symbolisieren.

Aspekte auf, die in der Abschlussrunde am Vormittag bereits schon einmal diskutiert wurden (z.B., dass die Frage der Finanzierung stärker thematisiert werden sollte und dass Versprechen auch gehalten werden müssten). „Wie erreicht man Mitglieder im Sozialraum, die ihre Ruhe haben möchten?“ lautete ein weiteres Statement. Dies müsse man vermutlich akzeptieren, antworteten die Referenten auf der Bühne. Es gebe auch einen virtuellen Sozialraum, den man berücksichtigen müsse, merkte ein Teilnehmer aus dem Publikum an. Außerdem müsse man sich fragen, wer überhaupt Fachkraft ist. Menschen, die mit Assistenz im Sozialraum unterwegs sind, kennen den Sozialraum oft besser als Fachkräfte.

Während der Veranstaltung zeigte sich, dass das Thema BTHG und Sozialraum bei den Teilnehmenden auf großes Interesse stieß und das Angebot, mitzudiskutieren, gerne angenommen wurde. Man solle sich nicht entmutigen lassen und sich weiterhin für Inklusion einsetzen. Diese Botschaft gab der Moderator Matthias Bongard den Teilnehmenden mit auf den Weg, bevor er die Veranstaltung beendete.