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Barrieren abbauen - Teilhabe ermöglichen

Entwicklung barrierefreier Freizeit-, Sport- und Kulturangebote im Kreis Siegen-Wittgenstein

Kurzdarstellung der Aktivität

Zu sehen ist eine junge Frau, die auf einem Rollator sitzt. Neben ihr befinden sich ein Rollstuhl sowie ein Anhänger mit einer Rampe. In dem Anhänger sind weitere Hilfsmittel zu erkennen.
© invema-ev.de

„Barrieren abbauen - Teilhabe ermöglichen” entstand im April 2016. Das Projekt soll eine barrierefreie Planungsgestaltung von Projekten und Veranstaltungen von Beginn an fördern und somit bauliche und einstellungsbedingte Barrieren im Kreis abbauen. „Barrieren abbauen - Teilhabe ermöglichen” ist der Nachfolger des von Aktion Mensch geförderten Projekts "Teilhabe ermöglichen - Trägerberatung zur Umsetzung von Inklusion im Freizeitbereich" und endet im März 2019.

Das Projekt soll die Vorgaben der UN-BRK im Kreis Siegen-Wittgenstein umsetzen. Es richtet sich hierzu an Akteure des Kreises aus den Bereichen Freizeit, Sport und Kultur, die zum Beispiel in Vereinen oder bei Veranstaltungen aktiv sind. „Barrieren abbauen – Teilhabe ermöglichen” überprüft nicht nur Angebote vor Ort auf Barrierefreiheit, sondern berät auch kostenlos, wie Vereine Barrierefreiheit/Projekte umsetzen und finanzieren können. Darüber hinaus bietet „Barrieren abbauen - Teilhabe ermöglichen“ Schulungen, Arbeitshilfen und Flyer an, die Interessierten dabei helfen sollen, Barrierefreiheit umzusetzen. Zusätzlich beraten Expert/inn/en in eigener Sache Akteure vor Ort und klären über Voraussetzungen für eine barrierefreie Teilhabe an Freizeit- und Kulturangeboten auf. Das Projekt möchte begünstigende Rahmenbedingungen schaffen. Es hat eine zentrale Anlauf-, Koordinierungs- und Vermittlungsstelle, einen Assitenzpool und einen Hilfsmittelpool. Zu dem Hilfsmittelpool gehören z.B. eine mobile Flächenrampe, ein Scalamobil (Treppensteighilfe) oder Hilfsmittel für Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Diese Utensilien verleiht das Projekt-Team kostenlos an alle, die mit diesen Utensilien ihre Veranstaltungen oder andere Angebote möglichst barrierefrei zugänglich zu machen. Außerdem kann das Projekt-Team Materialien und Informationen in Braille-Schrift oder in Leichter Sprache erstellen. Der Verein Invema wird eine zentrale Anlaufstelle mit geregelten Öffnungszeiten für das Projekt.  Der Hilfsmittelpool soll nach dem Projektende weiterhin zugänglich bleiben. Selbsthilfegruppen oder nicht-organisierte Einzelpersonen mit Behinderungen können sich jederzeit mit dem Verein in Verbindung setzen und Anregungen, Wünsche und Vorschläge äußern.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein finanziert „Barrieren abbauen – Teilhabe ermöglichen” zu 90%. Der 1993 gegründete Verein INVEMA führt das Projekt durch und steuert die restlichen 10% selbst bei. Daniela Dickel und Jonas Schäfer leiten das Projekt. Der Verein hofft auf externe Spenden, da der Assistenzpool und der Hilfsmittelpool viele Extra-kosten mit sich bringen.

Invema e.V. und der Kreis Siegen-Wittgenstein kooperieren bei einem Projektbaustein eng mit der von Land geförderten Agentur Barrierefrei NRW und der Fakultät II (Bildung, Architektur, Künste) der Universität Siegen. 

Das Projekt fördert die im Artikel 30 der UN-BRK geforderte Teilhabe am kulturellen Leben, Erholung, Freizeit und Sport sowie die in Artikel 9 genannten Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit. Das Projekt unterstützt auch bewusstseinsbildende Prozesse (Artikel 8 UN-BRK).

Lebensbereich

  • Unterstützung und Dienstleistung
  • Öffentlicher Raum

Allgemeine Informationen und Materialien

      Ansprechpartner/in

      INVEMA e.V.
      Stephan Lück
      Roonstraße 21
      57223 Kreuztal

      Tel: 027325520940
      E-Mail: s.lueck@invema-ev.de

      Bildrechte

      Die zur Illustration verwendeten Bilder wurden uns von den jeweiligen Projektverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Dem Projektpartner bleiben alle Urheberrechte vorbehalten.