Gronau - Steckbrief zum kommunalen Planungsprozess zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Name der Kommune (Stadt/Gemeinde oder Kreis):

Gronau

Wie ist es zu dem Planungsprozess in der Kommune gekommen?

s. Inklusionsplan Punkt 2 (S.11 ff)

Bei wem liegt die Hauptverantwortung für die Organisation des Planungsprozesses?

s. Inklusionsplan

Welchen Schwerpunktbereichen widmen sich die Planungsaktivitäten?

Der erste Inklusionsplan hat den Schwerpunkt "*Übergang Kita- Schule".

Welche Gremien und Arbeitsgruppen sind/waren zentral für den Planungsprozess?
  • prozessbezogene Arbeitsgruppen (z.B. Steuerungs-/Lenkungsgruppe)

  • verwaltungsinterne Arbeitsgruppen

  • Ausschuss der Kommune

  • Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderung / Selbsthilfe

Inwiefern werden/wurden die Information und Beteiligung der Bevölkerung im Prozess sichergestellt?

Veröffentlichung des Prozesses auf der städtischen Internet-Seite, Presse-Artikel

Welche Erfahrungen gibt/gab es mit der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen im Prozess?

Unabhängig von der Behinderung eines Menschen ist der persönliche Kontakt zu den Akteuren wichtig. Der Organisator des Prozesses benötigt umfassende Kenntnisse darüber, welche Akteure es vor Ort gibt und wie sie angesprochen werden müssen, um sich zu beteiligen. Menschen mit Behinderung sind selbstverständlich beim Thema Inklusion Experten, deren Perspektive eine wichtige Rolle spielen muss.

Welche örtlichen Besonderheiten der Kommune haben sich auf die Herangehensweise und Struktur der Planung besonders ausgewirkt?

Die Stadt Gronau ist eine Grenzstadt, die sich besonders durch Vielfalt auszeichnet. Dies spiegelt sich auch in der großen Anzahl von vielen unterschiedlichen Einrichtungen und Kompetenzen wieder.

Was gelingt in der Kommune hinsichtlich der Umsetzung von Maßnahmen (besonders) gut? Was bereitet (besondere) Schwierigkeiten?

Wenn bei der Erarbeitung der Maßnahmen die Akteure beteiligt wurden, die später auch für die Umsetzung verantwortlich sind, gelingt die Umsetzung der Maßnahmen besonders gut. Schwierig bzw. langwieriger wird die Umsetzung einer Maßnahme dann, wenn Rückfragen notwendig werden, es Nachbesserungswünsche gibt oder derjenige, der für die Umsetzung verantwortlich ist, mit der Maßnahme nicht einverstanden ist. Durch eine gute Dokumentation der Maßnahmenplanung bleiben die Ergebnisse für alle Akteure nachvollziehbar.

Tipps für Kommunen, die ebenfalls einen Planungsprozess aufnehmen wollen:
  • frühzeitige Einbindung von Politik und Interessenvertretern

  • aktive Beteiligung durch Workshops

  • gute Kenntnisse der örtlichen Akteure

  • Dokumentation des Prozesses

Ansprechperson zum Planungsprozess:

Stadt Gronau
Kirsten Föllmann (Inklusionskoordination der Stadt)
Bahnhofstraße 40, 48599 Gronau

Tel.-Nr.: 02562/9644872
E-Mail k.foellmann@gronau.de