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Rasanti – Theater- und Zauberschule

Kurzdarstellung der Aktivität

Bild: Gruppe in der Zauberschule Rasanti

Die Theater- und Zauberschule Rasanti bietet Menschen mit und ohne Behinderungen die Möglichkeit, gemeinsam aktiv zu sein und ein Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen. Frei nach dem Motto „Ein Leben ohne Sinn für den Unsinn wäre kein Leben“ gewinnen die Künstler/innen durch ihr öffentliches Spiel mehr Selbstvertrauen und die Möglichkeit, sich selbst und andere auf eine neue Weise kennenzulernen.

Das Ziel des Projektes besteht nicht nur darin, das Selbstvertrauen aller Beteiligten zu stärken sondern dadurch, dass Rasanti sich stark in der Öffentlichkeit präsentiert, vorhandene Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen. Die Theaterarbeit dient zudem als Katalysator, um die Potenziale der einzelnen Teilnehmer/innen freizusetzen. Die Theatergruppe arbeitet nicht mit vorgeschrieben Texten, die Teilnehmer/innen improvisieren und nutzen ihre eigene Ausdruckskraft. Dadurch erhält jede/r Teilnehmer/in die Möglichkeit, sich selbst zu entfalten. Ein Leitsatz, den das Projekt stets umsetzt, ist die Grundeinstellung, dass Menschen mit Behinderungen keine Erziehung, sondern Beziehungen benötigen, um am Alltagsleben teilhaben zu können. Das gemeinsame Theaterspiel soll dabei helfen, dass Beziehungen entstehen und gleichzeitig einen offenen Begegnungsraum für die Teilnehmer/innen schaffen.

Kern des Projektes sind stets die Darstellungen auf der Bühne. So hat Rasanti im Jahr 2015 zum Beispiel ein 40 - 60-minütiges Bühnenprogramm mit dem Namen „ALIDA-dulst“ aufgeführt. Dieses enthielt eine Clowns-Revue, die Elemente aus den Bereichen Improvisation, Akrobatik, Jonglage und Bewegungstheater enthielt. Die Gruppe hat ungefähr drei Auftritte im Jahr. Das Projekt plant zudem an Kleinkunstfestivals teilzunehmen und dadurch einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen.

Gundula von von Nell von der Dr. Ulrich-Lange-Stiftung gGmbH leitet die Theater- und Zauberschule. Die Aktion Mensch fördert das Projekt finanziell. Jochen Kamps (Diplom Soz.-Päd. Und Motopädagoge) organisiert und leitet die Theatergruppe.

Das Projekt fördert die in Artikel 30 der UN- BRK geforderte „Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport“. Des Weiteren trägt das Projekt zur Bewusstseinsbildung der Gesellschaft bei (Artikel 8 UN-BRK) und unterstützt Empowermentprozesse der Teilnehmer/innen.

 

 

Allgemeine Informationen und Materialien

      Ansprechpartner/in

      Jochen Kamps

      Buscher Holzweg 100

      47802 Krefeld

       

      Telefon: 02151 – 956980

      E-Mail: rasanti@dulst.de