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Forum Inklusion lebendig machen

Kurzdarstellung der Aktivität

Drei Kinder experimentieren mit Streichölzern.
© inklusion-lebendig-machen.de

Mehr inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

„Inklusion ist für uns ein gesellschaftliches Ziel und eine persönliche Haltung.“ Der Verein Abenteuer Lernen e.V. in Bonn ist ein Verein, der außerschulische inklusive Bildungsangebote und Projekte umsetzt. Gemeinsam mit anderen Kooperationspartner/inne/n − der Behindertengemeinschaft Bonn e.V., dem Verein Brücke-Krücke e.V. und der Stadt Bonn − möchte der Verein Kinder- und Jugendeinrichtungen ermutigen, mehr inklusive Freizeitangebote umzusetzen. Das geschieht durch Vernetzung, praxisnahen Austausch und durch beispielhafte Angebote. Neben regelmäßigen Freizeitreffs gibt es auch Ferienevents und Tagesworkshops, in denen gemeinsam u.a. gekocht, gewerkelt oder Kunst gemacht wird. Interessierte und Anbieter/innen von Freizeitangeboten können im Rahmen des Projekts Schulungen besuchen, wenn sie auch inklusive Angebote umsetzen möchten. „Wir hoffen, dass wir im Projektzeitraum viel bewegen können.“, so die Projektleiterin Ruth Dobrindt von Abenteuer lernen e.V.. Das Forum bietet eine Anlaufstelle für alle, die auf der Suche nach inklusiven Angeboten für junge Menschen sind oder solche Angebote zur Verfügung stellen wollen.

Jedes Kind und jede/r Jugendliche ist willkommen!

Auf der Projekthomepage steht: „Unsere Vision ist es, Inklusion als Haltung selbstverständlich werden zu lassen.“ Teil dieser Vision ist die selbstverständliche Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an Freizeitaktivitäten. Daher verfolgen die Projektbeteiligten das Ziel, während der dreijährigen Projektlaufzeit − vom 01.Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2019 – inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Raum Bonn zu stärken. Der Trägerverein Abenteuer Lernen e.V. hat die Initiative ergriffen, da es zu wenige inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Bonn und der Region gibt. Die Behindertengemeinschaft Bonn e.V. und der Verein für inklusive Jugendarbeit in Bonn, Brücke-Krücke e.V., konnten dafür als Kooperationspartner gewonnen werden. Die Hauptaufgaben bestehen darin, andere Anbieter zu beraten und zu ermutigen sowie Good-Practice-Beispiele anzubieten. Unter anderem bietet der Verein   

  • eine Fortbildungsreihe "Inklusion konkret"
  • Workshops
  • eine jährliche Tagung
  • Beratung
  • und beispielhafte Projekte für Kinder und Jugendliche.

Zu den Angeboten für Kinder und Jugendliche gehören beispielsweise Kinder- und Jugendtreffs, Ferienfreizeiten und Tagesworkshops. Fachkräfte, Anbieter und Interessierte können Schulungs- und Fortbildungsangebote sowie individuelle Beratung in Anspruch nehmen bzw. sich mit anderen Anbietern vernetzen. Wöchentlich findet der inklusive Jugendtreff„Work and Chill“ findet der offene Jugendtreff „Work

Mit „Inklusion im Zelt“ stellt der Träger auch ein mobiles Angebot zur Verfügung, das von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, Vereinen, Schulen oder privaten Initiativen und Unternehmen gebucht werden kann. Ziel des Angebotes ist es, die ein beispielhaftes inklusives Angebot für Kinder und Jugendliche zu zeigen und Inklusion erlebbar zu machen. Anhand von unterschiedlichen konkreten naturwissenschaftlichen oder handwerklichen Themen, verschaffen sich die Besucher einen lebendigen Eindruck, wie ein solches Freizeitangebot aussehen kann. Die Themenauswahl beinhaltet: Fliegen und Raketen, Licht und Farben, Erdöl und Kunststoffe, Holz und Wald, Steine und Vulkane sowie weitere Themen nach Absprache. Das Angebot ist für wechselndes Publikum als Rahmenprogramm gedacht und kann stundenweise oder auch den ganzen Tag über gebucht werden.

Die offenen Kinder- und Jugendtreffs finden wöchentlich in den Vereinsräumen von Abenteuer lernen e.V. in der Tapetenfabrik Bonn-Beuel statt. Im Jugendtreffpunkt „Work and Chill“ treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren, um u.a. gemeinsam zu werkeln, kochen oder künstlerischen Aktivitäten nachzugehen. Kinder von 6 bis 12 Jahren treffen sich in den Samstags-Workshops bei Abenteuer Lernen um an wechselnden Angeboten, die sich nach den eigenen Wünschen der Kinder richten, teilzunehmen.  

Der Verein achtet bei der Gestaltung von Angeboten darauf, dass diese so barrierefrei wie möglich sind, damit nach Möglichkeit alle Kinder und Jugendlichen uneingeschränkt teilnehmen können und niemand ausgeschlossen werden muss. Die vereinseigenen Räumlichkeiten sind weitgehend barrierefrei, weitere Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen werden ggf. individuell organisiert. Eins ist den Beteiligten ganz besonders wichtig: „Jedes Kind und jeder Jugendliche ist willkommen!“ Daher setzt man darübe hinaus auf Gemeinschaft, um zu erreichen, dass alle Kinder nicht nur gute und spannende, sondern auch für alle zugängliche Freizeitangebote haben. Die Zielgruppe des Projektangebots bilden Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche, Sozialpädagog/inn/en und andere pädagogische Fachkräfte wie z.B. Erzieher/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen.  

Es handelt sich um ein Netzwerkprojekt von Abenteuer Lernen e.V., Brücke-Krücke e.V. und der Behindertengemeinschaft Bonn e.V.. Das Projekt wird unterstützt durch das Inklusionsbüro und das Jugendamt der Stadt Bonn. Weitere Kooperationspartner sind Vereine (gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V., Bonn; Jugendfarm Bonn e.V.; mittendrin e.V., Köln), das Projekt Mitten im Leden, Bonn, die OGS – Büro der Stadt Bonn und die Initiative VivO („Vielfalt vor Ort“) – Netzwerk, Bonn. Alle Beteiligten wollen sich beim „Forum Inklusion lebendig machen“ gemeinsam dafür einsetzen, dass das Zusammensein unterschiedlichster Kinder und Jugendlichen gut klappt, indem Barrieren, z.B. in den Köpfen, abgebaut werden.

Beworben wird das Projekt auf unterschiedlichen Kanälen, z.B. auf der Internetseite, durch Flyer und Ende 2018 gab es einen Radiobeitrag im lokalen Bürgerfunk auf Radio Bonn Rhein-Sieg. In Zusammenarbeit mit „Radio Inklusiv“ wurde ein Beitrag über die Projekttagung im November 2018 mit dem Titel „Wir werden laut für Inklusion“ berichtet. „Radio Inklusiv“ macht Radio von und mit Menschen mit und ohne Behinderungen.

Finanziert wird das Projekt durch die Aktion Mensch (70 %) und Vereinsmittel (30 %). Das Projektvolumen beträgt über drei Jahre 270.000 Euro.

"Traut Euch!" - wichtige Erfahrungen der Projektverantwortlichen

Für den Projektverlauf besonders förderlich zeigte sich die Offenheit bei vielen pädagogischen Fachkräften und die Bereitschaft, sich mit dem Thema Inklusion intensiv auseinanderzusetzen. Hinderlich war es dagegen, Gehör bei Politik und Verwaltung zu finden. Dennoch konnte die Stadt Bonn (Inklusionsbüro, Jugendamt) als Kooperationspartner gewonnen werden. Die Beteiligten des Projekts hoffen, dass sie im Projektzeitraum viel bewegen können. Daher entwickeln sie viele Beispiele inklusiver Praxis in der freien Kinder- und Jugendarbeit. Da viele andere Interessierte Inklusion zwar verwirklichen möchten, meistens aber nicht wissen, wo sie ansetzen können, kann das Projekt niederschwellige Angebote beispielhaft vorzeigen und andere dadurch ermutigen. Die Projektverantwortlichen möchten „Nachmacher/inne/n“ vor allem eins mit auf den Weg geben: „Traut euch!“.

Einschätzung des Inklusionskatasters anhand der Kriterien des Katasters

Niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche zeigen beispielhaft, dass inklusive Freizeitangebote für Kinder mit und ohne Behinderungen möglich sind und wie es funktionieren kann. Betroffene Familien erhalten die Chance zur Freizeitgestaltung mit anderen Familien außerhalb der exklusiven Schonräume der Behindertenhilfe. Andere Interessierte und Anbieter/innen von Freizeitangeboten erhalten nicht nur Anregungen, sondern auch eine Anlaufstelle und Unterstützung, wenn sie inklusive Angebote umsetzen möchten. Darüber hinaus zeichnen sich die Angebote, die im Rahmen des Projekts entstehen können, aus durch Flexibilität und Offenheit, insbesondere im Bereich der Angebotsstruktur – kein/e Anbieter/in ist  auf ein bestimmtes Angebot festgelegt, sondern kann sein/ihr Angebot den eigenen Strukturen entsprechend gestalten. Das bewirkt, dass gleichzeitig mehr Zielgruppen angesprochen werden können.

Förderung der Teilhabe an Freizeit- und Erholungsangeboten, Gleichberechtigung für Kinder mit Behinderungen und Bewusstseinsbildung

Nach wie vor gibt es für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen kaum Möglichkeiten, an Freizeitangeboten teilzunehmen. In der Regel werden ihnen spezielle – und damit exklusive – Freizeitangebote im Bereich der Behindertenhilfe unterbreitet und somit fallen die Kontaktmöglichkeiten zwischen Kindern mit und ohne Behinderungen gering aus. Eine gleichberechtigte Teilhabe an allgemeinen Freizeitangeboten ist erschwert. Das Projekt „Forum Inklusion lebendig machen“ reagiert auf diese Problemlage. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen erhalten die Möglichkeit, gemeinsam und gleichberechtigt an Freizeitaktivitäten mit allen anderen Kindern teilzunehmen. Kinder ohne Behinderungen erhalten umgekehrt die Möglichkeit, Freundschaften mit Kindern mit Behinderungen zu schließen, die bereichernd für alle sein können. Dies verfolgt im Wesentlichen die Forderung nach Teilhabe an Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderungen (Artikel 30 UN-BRK). Darüber hinaus nimmt es die Rechte auf Gleichberechtigung von Kindern mit Behinderungen in den Blick (Artikel 7 UN-BRK) und sensibilisiert Anbieter/innen, Institutionen und die Öffentlichkeit sowie die teilnehmenden Kinder ohne Behinderungen für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und zielt auf den Abbau von Vorurteilen (Artikel 8 UN-BRK). Das Projekt schafft mit seiner inklusiven Ausrichtung durch den offenen Treff für Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen in den Vereinsräumen barrierefreie Räume (Artikel 9 UN-BRK).

Partizipative Ausrichtung

Wo möglich, strebt man im Rahmen des Projektes die Beteiligung von Menschen mit und ohne Behinderungen an der Entwicklung und Planung von inklusiven Freizeitangeboten an, dies ist auch in den Projektzielen angegeben. Nach Angaben des Vereins Abenteuer Lernen e.V. ist dieser grundsätzlich partizipativ ausgerichtet. Die Vorstellungen und Ideen aller Mitarbeiter/innen, Mitglieder und Referent/innen, zu denen Menschen mit und ohne Behinderungen zählen, werden gehört und aufgenommen. Unter anderem arbeitet bei Abenteuer Lernen e.V. Chris, 28 Jahre (seit einigen Jahren querschnittsgelähmt), als Kursleiter. Ebenfalls arbeiten verschiedene Menschen mit Handicap auf Honorarbasis für Abenteuer Lernen e.V..

Partizipativ eingebunden werden auch die Teilnehmer/innen des Projekts „Forum Inklusion lebendig machen“: Bei allen Veranstaltungen werden die Kinder gefragt und bestimmen den Verlauf der Veranstaltungen wesentlich mit. Zudem werden die Jugendlichen im offenen, wöchentlich stattfindenden, inklusiven Jugendtreffpunkt „Work and Chill“ in die Planung und die Umsetzung des Angebots eingebunden.

Inklusive Begegnungsräume zum Abbau von Diskriminierung und Vorurteilen

Abenteuer Lernen e.V. will Erfahrungsräume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche Aufgaben begegnen, die sie herausfordern und ganz in Anspruch nehmen. Seit 2004 engagiert sich der Trägerverein Abenteuer lernen e.V. mit seinen Projekten für inklusive Kinder- und Jugendarbeit im Bereich Bildung und Freizeit. „Bei Abenteuer Lernen ist jeder willkommen. Wir arbeiten inklusiv. Wir wenden uns also an alle Kinder“ lautet das Statement auf der Vereinshomepage. Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen, sowie unterschiedlicher kultureller, sozio-ökonomischer oder anderer Differenzen sind für den Verein nicht nur innerhalb seiner Projekte selbstverständlich. Auch die Angebote des Projekts „Forum Inklusion lebendig machen“ richten sich an alle Kinder und Jugendlichen, niemand wird ausgegrenzt. Das Projekt stellt mit seiner inklusiven Ausrichtung außerdem barrierefreie Räume zur Verfügung und ermöglicht Interessierten mit und ohne Behinderungen die Teilnahme an einer gemeinsamen Aktivität.

Die folgende Aussage auf der Projekthomepage: „Unsere Vision ist es, Inklusion als Haltung selbstverständlich werden zu lassen.“, macht deutlich, welches Inklusionsverständnis der Projektidee bei den Verantwortlichen zu Grunde liegt. Inklusion gilt hier als ein gesellschaftliches Ziel und eine persönliche Haltung, welche die Teilhabe von Kindern mit und ohne Behinderungen an Freizeitangeboten als selbstverständlich ansieht. Daher setzt man auf gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz von Verschiedenheit, damit ferner Diskriminierungen abgebaut werden können.

Im Rahmen des Projektes werden Begegnungsräume geschaffen. Die Förderung von Akzeptanz und ein wertschätzender Umgang mit Kindern und Jugendlichen tragen zum Abbau von einstellungsbedingten Barrieren bei. Unterschiedliche Kinder und Jugendliche nehmen gemeinsam an den Aktivitäten teil und kommen sich dadurch näher. Die gegenseitige Hemmschwelle, die im Alltag vielleicht einen Kontakt verhindert, wird durch gemeinsame Freizeitaktivitäten und Aufgaben durchbrochen und ermöglicht dadurch optimale Voraussetzungen für ein Miteinander, statt einem Nebeneinander.

Allerdings sind nicht alle Angebote kostenfrei nutzbar, insbesondere bei den Ferienangeboten sind die Gebühren hoch. Das kann zum Ausschluss von interessierten Familien, Kinder und Jugendlichen führen und die Beteiligungsmöglichkeiten einschränken. Zwar unterstützt der Verein bei der Beantragung von Fördermitteln (Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket) doch auch hier können Hemmschwellen sowie andere Barrieren blockieren. Zudem sind die Förderansprüche mit maximal 10 € pro Monat verhältnismäßig gering. Verbesserungspotential ergibt sich auch im Hinblick auf die Barrierefreiheit der Angebote. Auf der Homepage steht bei einigen Angeboten und auf Flyern „das Angebot ist weitgehend barrierefrei“, „Unsere Räumlichkeiten sind weitgehend barrierefrei“. Das lässt vermuten, dass Angebote und Räumlichkeiten unter Umständen nicht vollständig barrierefrei sind und nicht jedes Kind bzw. jede/r Jugendliche uneingeschränkt Zugang hat.

Inspiration Good-Practice-Beispiele Netzwerke als Grundlage

Durch die Einbindung bestehender Vereine, Institutionen und Anbieter/inne/n von inklusiven Freizeitangeboten für Kinder- und Jugendlichen im Bonner Raum und die Rekrutierung von interessierten Familien für die Teilnahme am Projekt werden vorhandene Strukturen im Gemeinwesen zur Projektrealisierung genutzt. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn und die Kooperationen zwischen den einzelnen Projektpartnern (Abenteuer lernen e.V., Brücke-Krücke e.V. und die Behindertengemeinschaft Bonn e.V.) lassen erkennen, dass die vorhandenen Vereine im Rahmen des Projektes neue gemeinsame Strukturen entwickelt bzw. vorhandene Strukturen geändert haben. Dementsprechend ist ein Gemeinwesenbezug im Kontext des Projektes realisiert worden.

Um inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Bonner Raum zu stärken, werden möglichst viele Beteiligte in den Prozess miteinbezogen. Dies geschieht im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit auf unterschiedlichen Kanälen wie beispielsweise Homepage, Lokalradio und Flyer, Fortbildungen, Workshops und Praxisaustausche. Nachhaltigkeit wird dadurch sichergestellt, dass neue Anbieter/innen und andere Interessierte miteinbezogen und unterstützt werden. So können auch langfristig mehr inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in der Region Bonn entstehen. Die im Rahmen des Projektes geschaffenen gemeinsamen Freizeitaktivitäten können auch außerhalb der Projektlaufzeit weitergeführt werden, sofern die Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Das Projektvolumen beträgt über drei Jahre 270.000 Euro, der finanzielle Aufwand ist daher nicht zu unterschätzen und erfordert die Unterstützung durch Förderer.

Inklusion (er-)leben

Das Projekt „Forum Inklusion lebendig machen“ ermöglicht unterschiedlichen Menschen eine gemeinsame Freizeitgestaltung und eröffnet damit neue Kontaktmöglichkeiten. So entstehen nicht nur inklusive Begegnungsräume, die Barrieren, Vorurteile und Berührungsängste überwinden, es entstehen auch viele inspirierende Beispiele inklusiver Praxis in der freien Kinder- und Jugendarbeit. Das kann anderen Interessierten Mut machen und Anbieter/inne/n Anregungen liefern, z.B., wenn sie Inklusion verwirklichen möchten, aber nicht wissen, wie sie das umsetzen können. Auch andere Anbieter/innen, die bislang keine inklusiven Angebote umsetzen möchten, könnten auf die Vorteile aufmerksam werden. Denn das Projekt baut niederschwellige Beispiele auf und zeigt durch Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung, dass es geht. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Sensibilisierung und macht deutlich, in welcher Spannbreite Inklusion realisiert werden kann. Das „Forum Inklusion lebendig machen“ trägt insgesamt dazu bei, die Idee von Inklusion positiv zu unterstützen und gelebte Inklusion erlebbar zu machen.

Lebensbereich

  • Freizeit
  • Bildung
  • Kultur
  • bürgerschaftliches Engagement
  • Partnerschaft und Familie

Bildrechte

Die zur Illustration verwendeten Bilder wurden uns von den jeweiligen Projektverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Dem Projektpartner bleiben alle Urheberrechte vorbehalten.