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FORUM INKLUSION HERNE – Gemeinsam handeln von Anfang an

Kurzdarstellung der Aktivität

Logo FORUM INKLUSION HERNE
© http://inklusion-herne.de/

In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens erfahren Menschen mit Behinderung Diskriminierung, Vorurteile oder Ausgrenzung. Beispielweise bezogen auf Erwerbstätigkeit, Kultur und Freizeit oder Sport sind die Zugangsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung oftmals erschwert oder nicht vorhanden. Gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben sind noch keine alltägliche Selbstverständlichkeit.

Das FORUM INKLUSION HERNE ist ein gemeinsames Projekt des Caritasverbandes Herne e.V., des Diakonischen Werkes Herne gGmbH und des Stadtsportbundes Herne e.V.. Dabei handelt es sich um einen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger aus Herne mit und ohne Behinderung. Gemeinsam werden Ideen und Projekte umgesetzt. Ziel ist es, durch gemeinsames Erleben und Handeln Barrieren abzubauen und jeder bzw. jedem die Möglichkeit zum Mitwirken zu geben. Das Projekt wird während der Laufzeit von Februar 2015 – Januar 2017 durch die Aktion Mensch gefördert. (Das Projekt wurde zum 31.01.2017 abgeschlossen. Trotz nachhaltiger Wirkung erfolgt z. Z. kein Folgeprojekt.) Forum Inklusion Herne“ ist zum 31.01.2017 abgeschlossen. Trotz nachhaltiger Wirkung erfolgt z. Z. kein Folgeprojekt.Es gibt Teilprojekte in verschiedenen Handlungsfeldern: 

 

Handlungsfeld Arbeit/Ehrenamt:

Teilprojekt Alltagsbegleitung

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Behinderung, die Interesse an einem Praktikum im Altenheim oder in der Tagespflege haben und dort Senioren in ihrem Tagesablauf begleiten. Unter fachkundiger Anleitung soll Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gegeben werden, sich mit ihren individuellen Fähigkeiten bei der Betreuung und Begleitung der Senioren einzubringen. Außerdem werden Einrichtungen angesprochen, die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit geben möchten, Erfahrungen in der Altenhilfe zu sammeln.

Teilprojekt Öffentlicher Bücherschrank

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer planen und gestalten gemeinsam einen öffentlichen Bücherschrank, der in der Herner Innenstadt aufgestellt wird. Es ist ein kostenloses Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse und Spaß am Lesen, Leihen und Tauschen von Büchern haben.

 

Handlungsfeld Kultur/Bildung:

Teilprojekt Inklusive Museen

Der Besuch Herner Museen soll vielen Menschen erleichtert werden. Deshalb soll es zum Beispiel Texte zu den Ausstellungen in „Leichter Sprache“ und Führungen in Gebärdensprache geben.

Teilprojekt Inklusive Veranstaltungen

Viele Menschen haben gemeinsame Interessen in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Zirkus, Kino usw. und machen auch selbst Kunst; sie singen, malen, fotografieren und vieles mehr. Menschen wollen ihre Interessen miteinander teilen, sich begegnen und sich austauschen. Mit dem Teilprojekt Inklusive Veranstaltungen möchte das FORUM INKLUSION HERNE über Kulturangebote informieren, inklusive Veranstaltungen gemeinsam planen und umsetzen.

 

Handlungsfeld Freizeit/Sport:

Teilprojekt Sport ohne Grenzen

Jede Bürgerin und jeder Bürger aus Herne soll entsprechend den individuellen Wünschen und

Voraussetzungen ein Bewegungs-, Spiel- und Sportangebot wählen und an diesem – selbstbestimmt und gleichberechtigt – teilnehmen können. Alle sollen die Möglichkeit haben, mitzureden und mitzubestimmen, daher wird gemeinsam eine Übersichtskarte über inklusive Sportangebote in Herne erstellt.

Für die Mitarbeit im FORUM INKLUSION HERNE und für die Teilnahme an den Veranstaltungen werden kostenlose Hilfen angeboten (Assistenz, Gebärdensprachdolmetscher). Weitere Besonderheiten sind das Mitwirken von Menschen mit und ohne Behinderung und ein Internetauftritt in leichter Sprache.

Das Projekt leistet insgesamt einen Beitrag zum selbstbestimmten Leben mitten in der Gesellschaft im Sinne von Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention („Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft“). Darüber hinaus erfüllt das Projekt eine bewusstseinsfördernde Funktion, da das Bewusstsein für die Fähigkeiten und den Beitrag von Menschen mit Behinderungen gefördert wird (Artikel 8 der UN-BRK). Der barrierefreie Internetauftritt erfüllt Artikel 9 der UN-BRK, zudem wird Zugang zu kulturellen Angeboten und Aktivitäten gefördert (Artikel 30 der UN-BRK).