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Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)

Vermittlung von Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt / in eine Beschäftigung außerhalb der WfbM

Werkstätten für behinderte Menschen sind Einrichtungen der Teilhabe am Arbeitsleben nach dem SGB IX. Sie ermöglichen eine angemessene berufliche Ausbildung und eine Beschäftigung für Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der Beschäftigten soll dabei erhalten, entwickelt, erhöht oder wiedergewonnen werden. Wichtiges Ziel ist die Förderung des Übergangs von geeigneten Personen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (vgl. SGB IX Kap. 12). Kooperationspartner sind in diesem Zusammenhang in der Regel die Integrationsfachdienste (IFD) und die Agenturen für Arbeit.

Zur Darstellung im Inklusionskataster:

Im Inklusionskataster NRW finden Sie neben diesem allgemeinen Informationstext (der einen ersten Überblick bieten soll) auch einige Beispiele von konkreten Aktivitäten/Projekten, die Werkstattbeschäftigen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen sollen, jeweils in Form einer Kurzdarstellung.

Wenn auch Sie Projekte durchführen, um Werkstattbeschäftigten den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen und an einer Darstellung im Inklusionskataster interessiert sind, füllen Sie einfach unser Bewerbungsformular aus.

Vermittlung von Werkstattbeschäftigten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt / in eine Beschäftigung außerhalb der WfbM

Die Vermittlungsquote von Werkstattbeschäftigten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt liegt bisher bei unter einem Prozent.

Daher gibt es in NRW – wie auch in vielen anderen Bundesländern – Versuche, den Übergang von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch gezielte Projekte und Programme zu fördern.

Budget für Arbeit

Die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) unterstützen die Übergänge von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und bündeln verschiedene Leistungen (Beratung, Vermittlung, Begleitung, finanzielle Zuschüsse für Arbeitgeber) im „LVR- bzw. LWL-Budget für Arbeit“.

Weitere Informationen unter:

Sonderprogramm aktion5

Bei „aktion5“ handelt es sich um ein Arbeitsmarktprogramm der Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) zur Förderung besonders betroffener, schwerbehinderter Menschen in Nordrhein-Westfalen. Das Arbeitsmarktprogramm wurde 2008 ins Leben gerufen und seine Laufzeit wurde im Januar 2013 um weitere fünf Jahre verlängert. Mit dem Programm sollen in erster Linie Abgänger/innen aus den WfbMs und Schulabgänger/innen aus Förderschulen (auch integrative Schulen) beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert werden. Arbeitgeber/innen können Einstellungs- und Ausbildungsprämien sowie Lohnkostenzuschüsse erhalten.

 

Weitere Informationen unter:

Förderprogramme Übergang plus 3 (LWL) und Übergang 500 plus (LVR)

Im Rahmen der Förderprogramme der beiden Landschaftsverbände erhalten Arbeitgeber/innen, die Beschäftigten aus dem Arbeitsbereich einer WfbM ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bieten, Lohnkostenzuschüsse in Höhe von bis zu 70 Prozent des Arbeitnehmerbruttolohns im Sinne eines Nachteilsausgleichs.

Weitere Informationen unter:

Zuverdienst

In Nordrhein-Westfalen werden in einigen Regionen Zuverdienstangebote durch kommunale Zuschüsse und/oder durch Mittel der Eingliederungshilfe gefördert. Zusätzlich hierzu werden als sogenannte Zuverdienstangebote seit einiger Zeit auch geringfügige Beschäftigungsangebote in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes als Alternative zur WfbM erprobt.

Zuverdienstangebote bieten für Menschen, die dauerhaft erwerbsgemindert sind, angepasste Arbeitszeiten, individuelle Arbeitsanforderungen und erzeugen in der

Regel weniger Druck als Angebote im Rahmen der Rehabilitation. Sie dienen im Sinne von sehr niedrigschwelligen Angeboten insbesondere der sozialen Teilhabe (z.B. durch eine Tagesstruktur, soziale Kontakte und eine sinnvolle Tätigkeit) und der Heranführung an den allgemeinen Arbeitsmarkt. Zuverdienstangebote gibt es in vielen Bereichen und mit unterschiedlichen Konzeptionen (Zuverdienst Firmen, Zuverdienst Projekte oder Einzelarbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes).

Weitere Informationen unter:

Außenarbeitsplätze / Außenarbeitsgruppen

Bei dieser Beschäftigungsform handelt es sich um begleitete Arbeit von Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Die dort Beschäftigten bleiben Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen. Die fachliche Begleitung übernimmt weiterhin die Werkstatt. Die Kooperation zwischen Arbeitgeber und Werkstatt für behinderte Menschen wird vertraglich geregelt. Der Arbeitgeber zahlt der Werkstatt für die erbrachte Dienstleistung des Beschäftigten ein vertraglich vereinbartes Entgelt.

Weitere Informationen unter: