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Kompetenz·zentren Selbstbestimmt Leben Nordrhein-Westfalen

Im Bundes·land Nordrhein-Westfalen gibt es ganz besondere Einrichtungen.

Das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland.

Eine Frau im Rollstuhl berät eine andere Frau. Diese Frau sitzt auch in einem Rollstuhl.

Es gibt im ganzen Land verteilt einige Beratungsstellen zum Thema: Selbstbestimmt Leben.

Selbstbestimmt heißt: Der Mensch mit Behinderung entscheidet selbst.

Beispiele:

Wo will ich wohnen?

Wie will ich wohnen?

Was will ich in meiner Freizeit machen?

Ein Mensch sucht sich eine Wohnform aus.
Ein Mensch sucht seine Kleidung aus.
Ein Mensch sucht sein Hobby aus.

In Nordrhein-Westfalen gibt es dafür:

 

  • 5 Beratungs·stellen
    Diese Beratungs·stellen heißen: Kompetenz·zentrum

    Kompetenz heißt: Können
    Kompetenz·zentrum heißt:
    Hier gibt es ganz viel Wissen und Können bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

  • 1 extra Kompetenz·zentrum für Menschen mit Behinderungen der Sinne (z.B. Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten)

  • 1 Koordinierungs·stelle für alle Kompetenz·zentren

    Koordinierung heißt:
    Hier werden alle Arbeiten aufeinander abgestimmt.
    Die Koordinierungs·stelle hat den Überblick:

    • wer was macht
    • ob Arbeit doppelt gemacht wird
    • welche Ergebnisse auch für Kollegen und Kolleginnen wichtig sind

Die Kompetenz·zentren sind an diesen Orten:

Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster, Essen

Ein Landkartenumriss von Nordrhein-Westfalen: Die Städte Köln, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Münster sind als Standorte markiert.

Warum dem Land diese Kompetenz·zentren wichtig sind

In der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gibt es noch viel zu tun.

Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen ist leider noch nicht überall möglich.

Es gibt noch viele Hindernisse:

  • Bauliche Hindernisse wie Treppen oder hohe Bordsteine

  • Hindernisse in den Köpfen
    Damit sind Vor·urteile gemeint.
    Oder es fehlt bei vielen Menschen die Vorstellung von Inklusion.
    Sie wissen nicht wie Barriere·freiheit geht.

  • Die Hilfe·angebote sind un·übersichtlich.
    Betroffene kennen gar nicht alle Angebote.
    Sie wissen nicht wer dafür zuständig ist.
    Viele Beratungen sind nicht un·abhängig.

    Das heißt: Sie  sprechen nur für ihren Träger.
    Sie klären nicht über fremde Angebote auf.
    Darum wurde eine un·abhängige Beratung eingerichtet.
    Darum hat das Kompetenz·zentrum einen Überblick über alle Hilfe·angebote.
    Im Projekt arbeiten 12 unterschiedliche Träger mit.

Was die Aufgaben vom Kompetenz·zentrum sind

  • Menschen für ein selbst·bestimmtes Leben stark machen
  • Lösungen für die Gleich·stellung von Menschen mit Behinderungen finden
  • Partnerschaften mit anderen Einrichtungen aufbauen (Netz·werke)
  • Menschen mit Behinderungen für ein Mit·machen in der Politik stark machen
  • Menschen mit Behinderungen stark machen sich ein zumischen
  • Über Inklusion informieren
    Vor·urteile über Inklusion abbauen
Drei mit farbigen Punkten gefüllte Kreise zeigen den Unterscheid zwischen Trennung, Integration und Inklusion.

Inklusions·ziel

 

Für Inklusion muss sich die Gesellschaft verändern.

Die Kompetenz·zentren arbeiten hierfür:

  • eine inklusive Gesellschaft aufbauen
  • selbst·bestimmtes Leben für alle in der Gesellschaft möglich machen

In den Beratungs·stellen arbeiten auch Berater und Beraterinnen mit Behinderungen.

Es ist wichtig Beratung auch von Betroffenen bekommen zu können.