VPD Modell·projekt Inklusion

 Das Modell ist ein Modell·projekt.

Das heißt: Hier wird etwas Neues ausprobiert.

 

Im Projekt geht es um Menschen mit schweren seelischen Erkrankungen.

Bei ihnen ist die Seele krank.

Ein anderes Wort für Seele ist: Gemüt.

Die Gefühle sind betroffen.

Die Wahrnehmung ist betroffen.

 

Manche dieser Menschen können nicht mehr fröhlich sein.

Manche sehen oder hören seltsame Dinge.

Diese Dinge sind aber in Wirklichkeit gar nicht da.

Manche haben ganz schreckliche Angst·zustände.

 

Seelische Krankheiten sind eine große Qual.

 Der Kranke kann die Krankheit nicht abstellen.

Oftmals sind Menschen mit seelischen Krankheiten getrennt von anderen Menschen.

Viele von ihnen leben in Kliniken.

Viele leben in Heimen.

Gesunde Menschen wissen wenig über seelische Krankheiten.

Manche Menschen fürchten sich vor Menschen mit seelischen Krankheiten.

Das Modell·projekt sagt:

Menschen mit seelischen Krankheiten sollen weniger oft getrennt sein.

Menschen mit seelischen Krankheiten sollen mitten in der Gesellschaft leben können.

 

Der Sozial·raum von seelisch kranken Menschen soll sich verändern.

Sozial·raum ist die direkte Lebens·umgebung von Menschen.

Was das Projekt genau will

1.    Die Behörden und die Politiker sollen besser Bescheid wissen über Inklusion.

Die Behörden und die Politiker sollen besser Bescheid wissen über seelische Krankheiten.

 

2.    Menschen mit seelischen Krankheiten sollen ihre Wohn·gegend selbst aussuchen können.

 

3.    Menschen mit seelischen Krankheiten brauchen Unterstützung.

Wir müssen starke Netz·werke auf·bauen.

 

4.    Die Betroffenen sollen mit·reden dürfen.

 

5.    Die Nachbarn sollen mit·reden dürfen.

 

6.    Die Betroffenen sollen mehr Ansehen bekommen.

Seelische Krankheit ist für viele fremd.

Jeder kann eine solche Krankheit bekommen.

Seelisch Kranke sind Menschen wie Du und ich.

 

7.    Menschen mit seelischen Krankheiten brauchen genaue Tages·pläne.

Menschen mit seelischen Krankheiten brauchen eine gute Beschäftigung.

Wo das Projekt statt·findet

Das Projekt findet hier statt:

Südlicher Land·kreis Mettmann mit den Städten

 ·      Langenfeld

·      Monheim

·      Hilden

Projekt·ziel

Das Projekt untersucht den südlichen Landkreis Mettmann.

Es geht um folgende Fragen:

·      Wo gibt es Armut?

·      Wo leben Menschen mit Behinderungen?

·      Wer ist aus·gegrenzt? Wer ist getrennt vom Rest der Gesellschaft?

·      Wo gibt es Hindernisse?

·      Was macht Teilhabe schwer?

·      Wie kommt mehr Inklusion in den Sozial·raum?

·      Welche Unterstützungs·angebote gibt es an den Wohn·orten?

Menschen mit Krankheiten und Behinderungen sollen selbst·bestimmt leben können.

Sie sollen sich ihre Wohnung selbst aussuchen können.

Sie sollen selbst über ihr Leben entscheiden können.

Es soll keine Trennung mehr geben.

Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung leben in der gleichen Wohn·gegend.

Menschen mit Krankheiten und gesunde Menschen begegnen sich im Alltag.

Sie lernen sich besser kennen.

Vor·urteile gegen seelische Erkrankungen werden weniger.

Die Angst vor Menschen mit seelischen Erkrankungen nimmt ab.

Die Scheu vor Menschen mit Behinderungen nimmt ab.

Noch mehr Informationen gibt es hier:

Anne Sprenger

Telefon·nummer:                 0 21 73/1 06 39 40

E-Mail·adresse:                    geschaeftsstelle@vpd-mettmann.de

 

Christian Ueter

Telefon·nummer:                 0 21 73/1 62 60 01

E-Mail·adresse:                   modellprojekt-inklusion@vpd-mettmann.de

Internet·seite:                       www.modellprojekt-inklusion.de

                                            Internet·seite nicht in Leichter Sprache