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Finanzierungsmöglichkeiten für inklusive Projekte

Allgemeine Informationen

Viele gute inklusive Projektideen bleiben leider häufig immer noch genau das: Ideen. Ein kritischer Punkt, an dem die Realisierung vieler Projektideen scheitert, ist die nicht gegebene oder zumindest nicht gesicherte Finanzierung. Der vorliegende Text soll daher einen ersten Einstieg in das Thema Projektfinanzierung geben, mögliche Finanzierungsquellen aufzeigen und Quellen zum Weiterinformieren und lesen bündeln.

Einen guten Überblick über das Thema Projektarbeit bietet das Buch „Projektarbeit für Profis – Praxishandbuch für moderne Projektarbeit“ von Wolfgang Antes, das 2004 im Juventa Verlag erschienen ist. Hierin sind auch hilfreiche Hinweise zum Thema Finanzierung enthalten (S. 19ff.): Wichtig ist zu Beginn eines Projektes die Erstellung einer Gesamtkostenrechnung. Damit sind alle Kosten gemeint, die im Zusammenhang mit dem geplanten Projekt stehen, auch solche, für die keine Förderung gewonnen werden kann oder soll (z.B. Raummieten, Bürobedarf, Fahrtkosten o.ä.). Die Gesamtkosten können zu Anfang natürlich nur geschätzt und nicht genau berechnet werden. Bei einer realistischen Schätzung helfen kann die Aufteilung in einzelne, überschaubare Kostenpunkte (z.B. Personalkosten, Fahrtkosten, Raumkosten, Investitionen, …) sowie in Kosten, deren Finanzierung bereits gesichert ist und Kosten, deren Finanzierung noch offen ist.

Man sollte sich auch die Förderhöchstsummen und ggf. verlangte Eigenanteile bewusst machen: Hier können die Richtlinien der einzelnen Förderer stark variieren.

Allgemein lassen sich verschiedene Arten der Projektfinanzierung unterscheiden (vgl. ebd.):

Zu Beginn der Projekt- und Kostenplanung lohnt es immer, sich darüber klar zu werden, welche der o.g. Finanzierungsmöglichkeiten für das eigene Projekt in Frage kommen und welcher Projektanteil aus welcher Quelle finanziert werden soll. Gegebenenfalls können je nach Projekt auch Einnahmen generiert werden (z.B. durch Teilnehmergebühren oder ähnliches), durch welche ein Teil der Projektkosten getragen werden können.

Auch die Art der Förderung kann variieren: Einige Projektpartner können das Projekt vielleicht nicht finanziell unterstützen, trotzdem aber wichtige Ressourcen bieten: Sachspenden aller Art, kostenlos (mit)benutzbare Räume, Arbeitskraft, Vernetzungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, usw.

Fördermöglichkeiten

Ein großer und oft gewählter Finanzierungspartner für Projekte ist die Aktion Mensch:

 

Gefördert werden:

  • freie gemeinnützige Organisationen (Vereine, Stiftungen, gGmbHs, UGs, Kirchen und Genossenschaften). D.h. nicht gefördert werden Einzelpersonen, öffentliche Institutionen und kommerzielle Anbieter.
  • Projekte, die Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche (bis 27) und/oder Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (Wohnungslosigkeit, gewaltgeprägtes Umfeld, Übergänge aus geschlossenen Einrichtungen, …) erreichen. Bei der Antragsstellung ist es somit sinnvoll, konkret darzulegen, inwieweit das Projekt die Lebenssituation einer dieser entsprechenden Zielgruppen verbessert und somit eher nicht mit einem sehr weiten/breiten Inklusionsbegriff zu arbeiten.
  • Projekte, die sich inhaltlich auf die Bereiche Bildung, Arbeit, Freizeit, Wohnen, Mobilität, Inklusion und Vernetzung, Beratung und Unterstützung und/oder Barrierefreiheit konzentrieren.

 

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten:

  • Aktionen: gefördert werden Veranstaltungen, Workshops, einzelne Maßnahmen
  • Projekte: gefördert werden zeitlich befristete Vorhaben, die langfristig die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Familien sowie Kindern und Jugendlichen verbessern
  • Anschub: gefördert werden neue Vorhaben mit einer Starthilfe, so z.B. Planungen für Beratungsstellen, für ein Betreuungsangebot, für einen Inklusionsbetrieb und ähnliches
  • Investitionen: gefördert werden einzelne Neuanschaffungen für bestehende Projekte sowie barrierefreie Um- und Ausbaumaßnahmen, so z.B. Inventarkosten oder Investitionen zur Erreichung von Barrierefreiheit bestehender Strukturen und Angebote

 

Für jeden dieser Förderbereiche gibt es wiederum verschiedene Förderaktionen:

  • im Bereich Aktionen die Förderaktionen „Noch viel mehr vor“, „Barrierefreiheit“ „überregionale Bildungsmaßnahmen“ sowie „Ferienreisen für Menschen mit Behinderung“
  • im Bereich Projekte die Fördermöglichkeiten „Projekte Wohnen“, „Projekte Behindertenhilfe und –selbsthilfe“, „Förderprogramm Inklusion“, „Projekte Kinder- und Jugendhilfe“ sowie „Projekte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“
  • im Bereich Anschubfinanzierung (auch Starthilfe oder Impulsförderung) den Anschub „Behindertenhilfe/Starthilfe“, den Anschub „Kinder- und Jugendhilfe/Starthilfe“, den Anschub „Sozialmedizinische Nachsorge/Starthilfe“, den Anschub „für die Gründung von Integrationsbetrieben“ sowie den Anschub „für den Aufbau von Diensten zur betrieblichen Inklusion“
  • im Bereich Investitionen Fördermöglichkeiten für Investitionen in den Bereichen „Barrierefreiheit“, „Ambulante Dienste und Einrichtungen“, „Teilstationäre Einrichtungen“, „Wohnen“, „Fahrzeuge“ sowie „Nutzfahrzeuge“

 

Jegliche Förderung muss online beantragt werden; hierfür steht ein barrierefreies und intelligentes System zur Verfügung, welches Schritt für Schritt durch die Antragsstellung führt. Man kann die Antragsstellung auch jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortführen.

Über die Bewilligung oder Ablehnung der Anträge entscheidet monatlich das Kuratorium, welches sich aus Fachvertretern der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Verbände der Behinderten- und Selbsthilfe sowie dem ZDF zusammensetzt.

Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch sowie Merkblätter finden sie hier online.

 

Neben der Aktion Mensch existieren aber auch viele weitere Fördermöglichkeiten. Hier lohnt oft bereits eine ausgiebige Internetrecherche und ein wenig „um die Ecke denken“, denn viele Fördermöglichkeiten bestehen seitens allgemeiner Anbieter und Organisationen und sind nicht bei Anbietern/Organisationen der klassischen „Behindertenhilfe“ angesiedelt. Die Förderung erfolgt dann oft spezifisch nach dem Lebensbereich.

 

So vergibt beispielsweise die Kulturstiftung des Bundes zweimal jährlich Fördergelder für kulturelle Projekte aus allen künstlerischen Sparten – Literatur, Kunst, Musik, Film, Theater, usw. Vergleichbare Fördermöglichkeiten bestehen oftmals auch auf Landes- bzw. Kommunalebene.

 

Die Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbands Rheinland fördert LVR-eigene sowie kulturelle Projekte der Mitgliedskörperschaften des LVR, welche die Vielfalt und Nachhaltigkeit des kulturellen Angebotes im Rheinland stärken und bewahren sowie dieses für alle Menschen wahrnehmbar und erlebbar machen wollen.

 

Erwähnenswert ist auch die NRW-Stiftung. Diese fördert Projekte in den Bereichen Naturschutz sowie Heimat- und Kulturpflege. Somit werden auch Projekte, die diese Bereiche inklusiv(er) gestalten möchten, denn seit 2013 hat die NRW-Stiftung in ihrer Satzung festgelegt, dass Inklusion bei der Erfüllung von Naturschutz und Heimat- und Kulturpflege mit berücksichtigt werden soll.

 

Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert Projekte, welche sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern einsetzen. Gefördert werden können Projekte sozialer Einrichtungen und freier gemeinnütziger Träger, welche der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in NRW angeschlossen sind. Projekte kommunaler und privatwirtschaftlicher Träger sind dagegen von der Förderung ausgeschlossen.

 

Die Gold-Kraemer-Stiftung fördert allgemein Vorhaben, welche die Situation von Menschen mit Lernschwierigkeiten und körperlichen Beeinträchtigungen verbessern möchten. Außerdem Vorhaben, deren Zielgruppe alte, kranke oder von Armut betroffene Menschen sind. Dabei geht es darum, innovative Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung aller gesellschaftlichen Bereiche zu initiieren und nachhaltig/langfristig zu unterstützen. Die maximale Förderhöhe liegt bei 10.000 Euro.

 

Die Kämpgen-Stiftung fördert Projekte, welche die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen und deren Teilhabechancen nachhaltig verbessern möchten. Gefördert werden können soziale Einrichtungen und Vorhaben anerkannter freier gemeinnütziger Träger; privat-gewerbliche Organisationen, öffentlich-rechtliche Institutionen und Privatpersonen können nicht gefördert werden.

                                                    

Die Marga und Walter Boll-Stiftung schließlich fördert soziale Projekte in den Bereichen Gesundheitspflege, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Seniorenarbeit. Eine Förderung erfolgt nach Kriterien der Gemeinnützigkeit des Projektes, Einzelpersonen können nicht gefördert werden.

 

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert bundesweit soziale und karitative Projekte und Maßnahmen freier gemeinnütziger Sozialleistungsträger, wobei ein thematischer Schwerpunkt im Bereich Quartiersentwicklung liegt. Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen können nicht gefördert werden.

 

Von der Software AG Stiftung werden Projekte und gemeinnütziger Träger in den Bereichen Erziehung und Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung sowie Hilfe für ältere Menschen gefördert.

 

Wird Ihr Projektvorhaben seitens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung wissenschaftlich begleitet, dann lohnt sich vielleicht die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung im Bereich „Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“.

 

Wenn Ihr Projekt das Zusammenleben und die Menschenrechtswahrung in der Zivilgesellschaft fördert, dann könnte wiederum die Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung interessant für Sie sein.

Oft bestehen auch Fördermöglichkeiten seitens Organisationen und Akteuren, an die man vielleicht nicht intuitiv denkt, wenn man sich mit dem Themenfeld Inklusion beschäftigt. Z.B. vergibt auch die Stiftung der Deutschen Bank Fördergelder für Projekte im Bereich Bildung, Kultur und Soziales.

Auch die RheinEnergieStiftung fördert Projekte im Kulturbereich, im Bereich Familienbildung, Familienerholung, Familienberatung und Erziehung sowie Projekte, welche die Chancengleichheit von Jugendlichen fördern möchten. Grundvoraussetzung ist, dass die Vorhaben im Versorgungsgebiet der RheinEneregie AG angesiedelt sind.

Da Inklusion sich nicht nur auf Menschen mit Beeinträchtigung als Zielgruppe von Projekten bezieht, sondern inklusive Projekte das Zusammenleben aller Menschen in der Gesellschaft befördern möchten, könnten auch Projektförderungen in Frage kommen, die sich auf die Inklusion anderer benachteiligter Gruppen in der Gesellschaft beziehen (s. hierzu z.B. die UNO-Flüchtlingshilfe  oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge).

Auch ein Blick in den Projektbereich Inklusion der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft lohnt sich. Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie auch im Verzeichnis Deutscher Stiftungen. Schließlich lohnt immer auch eine Kontaktaufnahme zu den Bundes- und Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege (www.awo.org; www.caritas.de; www.der-paritaetische.de; www.drk.de; www.diakonie.de; www.zwst.org) und der Behinderten- und Selbsthilfe (www.bvkm.de; www.lebenshilfe.de; https://www.selbsthilfenetz.de/). Sollten diese nicht über eigene Fördermöglichkeiten für Projekte verfügen, so können sie zumindest beraten und an die entsprechenden Ansprechpartner weitervermitteln.

Vor einer Antragsstellung ist es immer ratsam, genau zu recherchieren, welche Kriterien der jeweilige Förderpartner zugrunde legt und auf diese bei der Antragsstellung Bezug zu nehmen.

Fördermöglichkeiten Im Bereich Arbeit

Für Menschen mit Behinderung sind oft der Bereich Arbeit und Möglichkeiten des Zugangs zum ersten Arbeitsmarkt ein besonders relevanter Bereich. Es gibt hier eine Reihe an Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, welche es für Arbeitgeber/innen attraktiver machen können, Mitarbeiter/innen mit Behinderung einzustellen – dazu gehören z.B. Zuschüsse zu Lohnkosten, finanzielle Hilfen um Arbeitsplätze barrierefrei umzugestalten sowie die Übernahme der Kosten für eine Arbeitsassistenz. Hierzu beraten und helfen Behörden und Institutionen wie die Bundesagentur für Arbeit, die Jobcenter und die Integrationsämter weiter. Umfassende Informationen hierzu haben wir für Sie im Bereich Arbeit auf unserer Homepage bereits zusammengestellt.

Weiterfinanzierung/Verstetigung nach Projektende

Ein wichtiges Thema sind darüber hinaus auch Möglichkeiten der Weiterfinanzierung und Verstetigung von Projekten, wenn die Initialförderung ausläuft. Leider müssen viele gute Projekte oft aus Mangel an genügenden finanziellen Ressourcen enden. Dies liegt im Charakter von Projekten selbst begründet: Ein wesentliches Merkmal von Projektarbeit ist, dass diese einen Start- und einen Endpunkt hat und von vorneherein nicht als Dauerangebot geplant sind. Daher unterscheiden sich Projektförderungen bzgl. der Dauer wesentlich von Regelangebotsfinanzierungen.

Eine erste Möglichkeit kann es dennoch sein, einen Folgeantrag beim ursprünglichen Förderpartner oder bei einem neuen Partner zu stellen. Hier haben die o.g. Stiftungen und Organisationen unterschiedliche Richtlinien. Teilweise ist eine Anschlussförderung ganz ausgeschlossen, teilweise unter bestimmten Bedingungen möglich, bei einigen Stiftungen gibt es auch Möglichkeiten einer dauer-/regelhaften Finanzierung. Es lohnt eine individuelle Recherche und frühzeitige Beratung zur Klärung vor Projektende. Kann Ihr Projektpartner Ihr Projekt nicht weiterfördern, kann es trotzdem lohnen, sich bei diesem zu erkundigen, bei wem ggf. andere Möglichkeiten einer Weiterfinanzierung bestehen. In jedem Fall lohnt es auch, sich mit und bei den politischen Gremien auf kommunaler Ebene zu beraten, ggf. gibt es auch hier Fördermöglichkeiten/-gelder – die Behindertenbeauftragten können hier gute erste Anlaufstellen sein. Einige Kommunen verfügen darüber hinaus über Kulturetats, die nicht erschöpft sind.

Eine weitere Möglichkeit kann es sein, einen Verein oder sogar ein Unternehmen zu gründen. Hier gibt es viele Möglichkeiten kostenloser Gründungsberatung und Fördergelder für neue Unternehmen.

Sollte Ihr Projekt dauerhafte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten im Bereich Arbeit (s.o.).

Schließlich kann eine weitere Möglichkeit sein, Ihr Projekt über Spenden und/oder „crowd-funding“ weiter zu finanzieren. Hier ist allerdings anzumerken, dass es sich um eine vergleichsweise unsichere Finanzierungsart handelt.

Ggf. bestehen auch Möglichkeiten, Ihr Projekt, welches sich im initialen Förderzeitraum bewähren und im Gemeinwesen etablieren konnte, jetzt bei einem privaten, freien-gemeinnützigen oder öffentlichem Träger dauerhaft anzusiedeln, der aufgrund der positiven ersten Projektphase die Kosten für die Weiterführung des Projekts übernimmt bzw. Ressourcen bereitstellt.

 

Insgesamt gesehen sind Möglichkeiten der Weiterfinanzierung allerdings sehr viel rarer gesät als Finanzierungsmöglichkeiten für neue Projekte. Im Förderprogramm Inklusion der Aktion Mensch gibt es zumindest die Möglichkeit, während zwei Projektphasen gefördert zu werden: Zunächst in der „Vorlaufphase“ (max. 12 Monate) während der Vorbereitung und Konkretisierung von Vorhaben und anschließend in der „Hauptphase“ (max. 3 Jahre), d.h. dem eigentlichen Inklusionsprojekt. Gefördert werden hier Investitionen in eine inklusive Infrastruktur. Nach der Hauptphase gibt es dann die Möglichkeit einen Antrag im Bereich der Projektförderung auf „Verstetigung“ zu stellen. Es muss sich aber mindestens um eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Vorhabens handeln und beide Vorhaben müssen klar voneinander abgrenzbar sein, d.h. eine reine Anschlussfinanzierung wird nicht bewilligt.

Zu guter Letzt…

Förderungen für Projekte zu beantragen kann schnell sehr aufwendig und unübersichtlich werden. Es gibt verschiedene Stellen, die Beratung zu Fördermöglichkeiten und Hilfe bei der Antragsstellung anbieten. Dies ist zum einen die Aktion Mensch, die Auskunft und Beratung über ihre eigenen Förderprogramme leistet. Zum anderen sind aber auch die Bundes- und Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Behinderten- und Selbsthilfe hier gute erste Anlaufstellen, ebenso die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW (KSL). Diese beraten und helfen entweder selbst weiter oder aber können an regionale Beratungsangebote und Ansprechpartner vor Ort weitervermitteln. Bei vielen Organisationen, Einrichtungen, Vereinen usw. gibt es Mitarbeiter/innen, die hierfür zuständig sind.

 

Dieser Text liefert lediglich Anregungen und mögliche Projektpartner und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Eine weitere, eigene, auf Ihr jeweils angedachtes Projekt passgenaue Recherche und Beratung zu Fördermöglichkeiten lohnt in jedem Fall!

 

Bei den Kurzdarstellungen und ausführlichen Analysen von Projekten, die Sie auf dieser Seite finden, versuchen wir außerdem immer soweit möglich, die Art der Finanzierung anzugeben. Ein Blick auf bestehende Projekte und ggf. die Kontaktaufnahme und der Austausch mit anderen Projektverantwortlichen ist also auch lohnenswert.

 

Links zu allen genannten Organisationen mit weiteren Informationen zum Nachlesen finden Sie unten auf dieser Seite.

 

Danken möchten wir an dieser Stelle noch Fr. Maike Rock vom Paritätischen NRW und Hr. Matthias Gräßlin von der Theaterwerkstatt Bethel für die freundliche Hilfe und Auskunft im Zuge der Erstellung dieses Textes.

Quellen der dargestellten Informationen im Text, Ansprechpersonen sowie weitere Informationen finden Sie hier:

Aktion Mensch: Allgemeine Infos:
www.aktion-mensch.de/projekte-engagieren-und-foerdern/foerderung/foerderprogramme/behinderung/projektfoerderung.html

Aktion Mensch: Antragsstellung:
www.antrag.aktion-mensch.de

Aktion Mensch: Förderprogramm Inklusion:
https://www.aktion-mensch.de/projekte-engagieren-und-foerdern/foerderung/foerderprogramme/inklusion.html

 

Kulturstiftung des Bundes:
www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/foerderung/offen/

Regionale Kulturförderung des Landschaftsverband Rheinland:
http://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/berdasdezernat_1/frderungen/regionale_kulturfoerderung/regionale_kulturfoerderung_1.jsp

NRW-Stiftung:
http://www.nrw-stiftung.de/index.php

Stiftung Wohlfahrtspflege NRW:
https://www.sw-nrw.de/home/

Gold-Kraemer-Stiftung:
http://www.gold-kraemer-stiftung.de/foerderung.html

Kämpgen-Stiftung:
https://www.kaempgen-stiftung.de/

Marga und Walter Boll-Stiftung:
http://www.bollstiftung.de/index.html

Stiftung Deutsches Hilfswerk:
https://www.fernsehlotterie.de/informieren/deutsches-hilfswerk/

Software AG Stiftung:
http://www.software-ag-stiftung.de/

Fritz Thyssen Stiftung:
www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderarten/projektfoerderung/

Amadeu Antonio Stiftung:
www.amadeu-antonio-stiftung.de/projektfoerderung/

Stiftung der Deutschen Bank:
www.deutsche-bank-stiftung.de/ueber_uns_projektfoerderung.html

RheinEnergieStiftung:
http://www.rheinenergiestiftung.de/de/index.php

 

Fördermöglichkeiten für inklusive Projekte anderer benachteiligter Gruppen (außer Menschen mit Behinderungen) z.B. über:

UNO-Flüchtlingshilfe:
www.uno-fluechtlingshilfe.de/ueber-uns/verein/projektfoerderung.html

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:
www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Flyer/projektfoerderung_de.pdf?__blob=publicationFile

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft:
www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/projekte-jugend-gesellschaft/projektbereich-inklusion.html

Verzeichnis Deutscher Stiftungen:
www.stiftungen.org/verzeichnis

Bundesverband Arbeiterwohlfahrt:
www.awo.org

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.:
www.bvkm.de

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.:
www.lebenshilfe.de

Caritas:
www.caritas.de

Der Paritätische Gesamtverband:
www.der-paritaetische.de

Deutsches Rotes Kreuz:
www.drk.de

Diakonie:
www.diakonie.de

Selbsthilfe-Datenbank und Kontaktsuche:
https://www.selbsthilfenetz.de/

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.:
www.zwst.org