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Tanzfest für Grund- und Förderschulen

Kurzdarstellung (in der Analyse)

Kurzdarstellung der Aktivität

Eine Tanzgruppe führ ihr einstudiertes Stück auf dem "Woche des Sports"-Fest vor.
© www.recklinghausen.de

Im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Tanzfestes für Grund- und Förderschulen studieren Kinder mit und ohne Handicap (schulübergreifend) gemeinsam Tänze ein und führen diese am Tag des Schulsports in der örtlichen Turnhalle auf.

Es handelt sich um ein Gestaltungsfest ohne Wettbewerbscharakter, bei dem das Miteinander, die Kommunikation, Geschicklichkeit, Spannung und Spaß im Vordergrund stehen. Die Gestaltungsideen der Kinder werden einem Publikum präsentiert, alle Interessierten sind als Gäste herzlich eingeladen. In der Regel besuchen bis zu 500 Zuschauer/innen die Veranstaltung. Neben den an der Organisation und Durchführung Beteiligten, sind unter den Gästen u.a. auch Bürgermeister und Sportdezernent vertreten.

Das Tanzfest hat im Kreis Recklinghausen Tradition, denn es wurde bereits 2003 erstmals durchgeführt. Seit 2015 sind auch weiterführende Schulen (Sekundarstufe 1) an der Veranstaltung beteiligt.

Ziel des Projektes ist es, den Kindern Erfahrungen von Gemeinsamkeit und des Aufgehoben-seins in einem konkurrenzfreiem Raum zu ermöglichen. Dabei werden von den Kindern insbesondere Einfühlungsvermögen und gegenseitige Rücksichtnahme verlangt. Durch das Event kommen Kinder mit und ohne Handicap und Schüler/innen unterschiedlicher Schulen miteinander in Kontakt.

Koordiniert wird das Projekt durch den Arbeitskreis Schulsport, welcher auch die Kosten trägt. Mit der Organisation und Durchführung ist zudem der „StadtSportVerband” Recklinghausen beauftragt. An der konkreten Umsetzung sind sowohl Lehrer/innen, Erzieher/innen (diese bereiten die Kinder auf das Tanzfest vor) als auch die örtliche Verwaltung und verschiedene Vereine beteiligt.

Die Schulen trainieren in der Regel einmal wöchentlich (unter anderem im Offenen Ganztag) mit Unterstützung der lokalen Sportvereine.

Das Tanzfest schafft Begegnungsräume für Kinder mit und ohne Handicap, die sonst (aufgrund der unterschiedlichen Beschulung in Regel- und Förderschulen) häufig nur wenig Berührungspunkte im (schulischen) Alltag haben. Das Projekt trägt insofern zur Öffnung des Sondersystems der Förderschulen bei, als dass es über das Projekt hinausgehende Kontakte zwischen den Schüler/inne/n unterschiedlicher Schulformen anregen kann. Durch die Kooperation mit verschiedenen Vereinen ermöglicht das Projekt zudem potentiell niedrigschwellige Zugänge für Kinder und Jugendliche zum organisierten Freizeitsport. Das Publikum des Tanzfestes wird durch die Aufführungen für Vielfalt sensibilisiert. Damit knüpft das Projekt insbesondere an die Inhalte der Artikel 30 (Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport) und 8 (Bewusstseinsbildung) an.

Lebensbereich

  • Bildung
  • Freizeit
  • Kultur

Bildrechte

Die zur Illustration verwendeten Bilder wurden uns von den jeweiligen Projektverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Dem Projektpartner bleiben alle Urheberrechte vorbehalten.