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Inklusions-Forum

Kurzdarstellung (in der Analyse)

Kurzdarstellung der Aktivität

Menschen mit und ohne Behinderung in einer Arbeitsgruppe
© http://www.bistum-muenster.de/

Das Inklusions-Forum im Bistum Münster wurde erstmals 2013 durchgeführt. Es löste den zuvor bestehenden Arbeitskreis Seelsorge ab, in dem die Bereiche der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen durch jeweils eine Person vertreten waren (Gehörlosenseelsorge, Behindertenhilfeeinrichtungen, Psychiatrieseelsorge, Schule, etc). Die Veranstaltung wird vom Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderungen (http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=15276) im Bischöflichen Generalvikariat Münster durchgeführt. Die Ziele des Inklusions-Forums richteten sich auf mehr Partizipation von Menschen mit Behinderung, eine inklusive und offene Gestaltung und auf die Entwicklung von Ideen für mehr Inklusion im Bistum Münster.

 

Partizipation meint nicht nur an der Gesellschaft teilzunehmen, sondern auch die Möglichkeit zu haben, sie aktiv mitzugestalten. Jede/r Mensch - sollte unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Behinderung - die Möglichkeit haben, Entscheidungen, die das eigene Leben und die Zukunft der Gemeinschaft betreffen, anzugehen, gemeinsam Lösungen für Schwierigkeiten zu finden und Veränderungen in der Gesellschaft voranzutreiben. Häufig fehlt es an struktureller Verankerung geeigneter Beteiligungsmöglichkeiten und -formen. Auch der Zugang zu öffentlichen Diskussionen bleibt oftmals erschwert oder gar verwehrt. Das Inklusions-Forum dient der Umsetzung  der UN-BRK im Bistum Münster. Es werden sozusagen induktiv Aktionsplanelemente entwickelt, zu deren Realisierung dann (de)zentral angeregt wird. Deshalb setzt das Konzept auf eine offene Gestaltung, d.h., dass bewusst auf inhaltliche Vorgaben verzichtet wird. Im Rahmen der Arbeit zeigte sich aber, dass die von den Teilnehmenden vorgeschlagenen und gemeinsam bearbeiteten Themen sich einzelnen Handlungsfeldern der UN-BRK zuordnen lassen.

 

Innerhalb des Forums soll nicht nur über Inklusion beraten werden, es soll selbst inklusiv gestaltet werden. So können Menschen mit und ohne Behinderungen daran teilnehmen, daher ist der Veranstaltungsort barrierefrei. Es gibt außerdem eine FM Anlage für Menschen mit Hörbehinderung, Gebärdendolmetscher/innen, Assistenz für Menschen mit Behinderung etc.. Die Moderation erfolgt möglichst weitgehend in Leichter Sprache. Alle sollen die Möglichkeit haben, Ideen einzubringen und mit anderen Teilnehmer/inne/n darüber zu sprechen.

 

Das Inklusions-Forum ist eine inklusive Open-Space Veranstaltung unter Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, (leitenden) Mitarbeiter/inne/n aus verschiedenen Abteilungen des Generalvikariates (Bau, Seelsorge, Schule, Caritas), Vertreter/inne/n aus der Behindertenhilfe (Einrichtungsleitungen, Bewohnerbeiräte, Seelsorger/innen) und Vertreter/inne/n aus kirchlichen und kommunalen Gemeinden. Es nehmen auch Mitarbeiter aus dem Bischöflichen Generalvikariat, vom Landschaftsverband Westfalen Lippe und von der Stadt Münster teil. Die genannten Akteure (z.B. kommunale Behindertenbeauftragte, Einrichtungsvertreter/innen etc.) werden exemplarisch eingeladen. Die Veranstaltung ist für etwa 60 Personen konzipiert.

Da es sich um eine Einladungsveranstaltung handelt (exemplarische und möglichst im Sinne der Vielfalt repräsentative Teilnehmendenauswahl) bezieht sich die Öffentlichkeitsarbeit im Wesentlichen auf die Dokumentation der Inklusions-Foren, die allen Teilnehmenden zugestellt, die aber auch im Internet veröffentlicht und über Rundbriefe, Facebook etc. beworben wird.

Das Inklusions-Forum knüpft insbesondere an die Zielsetzung des Artikels 8 der UN-Behindertenrechtskonvention an, da die öffentlichkeitswirksamen Aktionen bewusstseinsbildend sind für mögliche Teilhabebarrieren, Inklusion und Behinderung. Zudem realisiert das Projekt Zugänglichkeit im Sinne von Artikel 21 der UN-Behindertenrechtskonvention, welche das Recht auf Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit von Menschen mit Behinderung gleichberechtigt mit anderen durch die von ihnen gewählten Formen der Kommunikation, einfordert.

Ansprechpartner/in

Bischöfliches Generalvikariat Münster   

Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderungen
Rosenstraße 16
48143 Münster

E-Mail: behindertenseelsorge@remove-this.bistum-muenster.de

 

Martin Merkens
Tel: 0251 495 - 6353
Email: merkens@remove-this.bistum-muenster.de

 

Hildegard Weiß
Telefon: 0251 495-6114
E-Mail: behindertenseelsorge@remove-this.bistum-muenster.de

 

Sekretariat
Vanessa Sommer
Telefon: 0251 495-560
E-Mail: behindertenseelsorge@remove-this.bistum-muenster.de